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Beteiligte im Case Management zusammenführen und an einem Strick ziehen

Als klientenorientierte Case Manager halten wir uns an Qualitätskriterien des Netzwerk Case Management Schweiz. Unsere Arbeit setzt dort an, wo versicherungsinterne Care und Case ManagerInnen nicht mehr weiterkommen: Bei zeitlich und personell erhöhtem Betreuungsbedarf und bei Aufgaben, die eine therapeutische Grundausbildung verlangen, oder wenn spezifische Kenntnisse wie Job-Coaching oder Stellenvermittlung gefragt sind. Wir haben uns entsprechend aktuellen Entwicklungen spezialisiert im Bereich des Begleitens von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, insbesondere Burnnout und Depression. Unser Netzwerk ist auf den Raum Bern, Freiburg, Solothurn, Aargau und auch Wallis fokussiert.

Visionäres Case Management bedeutet für uns, sofern erwünscht, gerade auch in Krisen-Situationen in einer umsichtigen Standortbestimmung neue nachhaltige Perspektiven zu entwickeln. 

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Ich bin Martin Bertsch enorm dankbar! Durch sein Coaching konnte ich über Monate einen riesigen Druck aushalten, immer wieder meine Mitte spüren und ruhig bleiben. Ich finde, er ist der beste Coach, den ich mir nur je hätte erträumen können.

M.S., Gesundheitsexperte

Diese Intensität der Begleitung in der Ruhe und der Kreativität kann ich nur jedem zukünftigen Kunden oder Coachee von Martin Bertsch wünschen. Besser kann man/frau beim Finden von Lösungen nicht begleitet werden.

T.H., Erwachsenenbildner

Die Kombination von Engagement, Einfühlsamkeit und Kompetenz, die Martin Bertsch der Visions Schmiede GmbH in von ihm betreute Fälle einbringt, hat uns in ebenso hohem Masse überzeugt wie die Erfolge, die er verzeichnen konnte. Wir können Martin Bertsch als Coach und Case Manager nachdrücklich empfehlen.

J.B., Versicherungs-Fachexperte

Es hat eine sehr positive Wendung in meinem Leben gegeben, vieles ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen und ich kann wieder klarer sehen. Ich bin beeindruckt von der Höhe, Tiefe, Breite und Länge der anhaltenden Wirkung in dieser kurzen Zeit, die ich mit Ihnen verbracht habe. Es verlangt nach mehr in mir.

M.T., Pflegefachmann

Ihr Anliegen

Sie selber, Angehörige, Versicherungsnehmende oder Mitarbeitende stehen aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen oder sozialer Probleme vor schwierigen Fragestellungen zur beruflichen Zukunft. Sie möchten aktiv nachhaltige Perspektiven klären und suchen Unterstützung durch eine Fachkraft, die Integrations-Management Aufgaben umsichtig übernimmt und Eingliederungsprojekte Schritt für Schritt begleitet.

Unser Angebot

Ihr Nutzen

  • Innere Ausrichtung, Mobilisierung der Kräfte in Hinblick auf eine sinnstiftende, nachhaltige Perspektive
  • Klärung konkreter Prozessschritte durch Koordination des Hilfsnetzwerkes und Sicherstellen des Kommunikations-Flusses
  • Zielgerichtete Integration durch individuell massgeschneiderte, kundennahe Integrationsprojekte

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“

Lucius Annaeus Seneca

FAQ zum Case Management

1. Was ist Case Management – und warum braucht es das?

Case Management unterstützt Menschen in belastenden Situationen – zum Beispiel nach Krankheit, Unfall, bei psychischen Beeinträchtigungen oder komplexen beruflichen Fragestellungen.
Oft sind viele Akteur:innen beteiligt (Ärzt:innen, Arbeitgeber:innen, Versicherungen, Behörden). Case Management sorgt dafür, dass:

  • die Situation ganzheitlich erfasst wird
  • Zuständigkeiten und Schritte geklärt sind
  • alle Beteiligten koordiniert zusammenarbeiten
  • tragfähige Lösungen für die Zukunft entwickelt werden (z.B. berufliche Reintegration, Anpassung der Arbeitssituation, Sicherung des Einkommens).
2. Was sind systeminterne Case Manager:innen?

Systeminterne Case Manager:innen sind bei Versicherungen (z.B. Krankenkasse, Krankentaggeld-, Unfall-, Haftpflichtversicherung) oder bei grossen Unternehmen (z.B. Post, SBB) angestellt.
Aufgrund dieses Anstellungsverhältnisses stehen sie den Interessen ihrer Arbeitgeber:innen naturgemäss näher. Häufig liegt ihr Fokus auf versicherungsrechtlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen.

3. Was sind klientenzentrierte Case Manager:innen?

Hier sind die Auftraggeber:innen in erster Linie die betroffenen Personen selbst. Klientenzentrierte Case Manager:innen:

  • entwickeln gemeinsam mit Ihnen tragfähige Zukunftslösungen
  • beziehen Versicherungen, Arbeitgeber:innen und weitere Netzwerkpartner:innen aktiv ein
  • kommen meist aus Coaching, Beratung, Sozialarbeit oder verwandten Berufsfeldern
  • richten ihre Arbeit primär an Ihren Bedürfnissen und Zielen aus.

Die Reha Schmiede arbeitet konsequent klientenzentriert.

4. Für wen eignet sich ein Case Management der Reha Schmiede?

Ein Case Management ist sinnvoll, wenn:

  • Sie nach Krankheit oder Unfall unsicher sind, wie es beruflich weitergeht
  • mehrere Versicherungen, Ärzt:innen, Arbeitgeber:innen oder Behörden involviert sind
  • Sie sich im System „Versicherungen & Leistungen“ nicht mehr zurechtfinden
  • psychische Belastungen wie Burnout oder Depression Ihre Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen
  • Sie als Arbeitgeber:in oder Versicherung eine unabhängige, klientenzentrierte Koordination wünschen.
5. Wie läuft der Einstieg in ein Case Management ab?

Bei Privatpersonen

  • unverbindliches Erstgespräch mit gemeinsamer Auslegeordnung
  • Klärung möglicher Finanzierung über Versicherungen oder Arbeitgeber:innen
  • Entscheid aller Beteiligten, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll und gewünscht ist.

Wenn eine Versicherung oder ein:e Arbeitgeber:in das Case Management initiiert

  • unverbindliches Erstgespräch zur Klärung von Bedarf, Zielen und Möglichkeiten
  • offene Entscheidfindung von betroffener Person und Case Manager:in über eine Zusammenarbeit.

Ein Case Management wird nur gestartet, wenn die Zusammenarbeit für alle Beteiligten Sinn macht.

6. Was kann ich konkret von einem Case Management erwarten?

Die Gestaltung ist immer individuell. Mögliche Elemente sind:

  • Koordination aller beteiligten Stellen (Versicherungen, Ärzt:innen, Arbeitgeber:innen etc.)
  • Entwicklung realistischer beruflicher und persönlicher Perspektiven
  • spezifische Coachings und Kurse
  • Unterstützung bei Anträgen, Gesprächen und Verhandlungen.

Zu Beginn steht ein Assessment (Einschätzungsphase, ca. die ersten 10 Stunden):

  • sorgfältige Erfassung von Situation, Ressourcen und Bedürfnissen
  • Prüfung möglicher Angebote und Vorgehensweisen
  • transparenter Bericht für alle Beteiligten
  • Festlegung des weiteren Vorgehens, soweit möglich und sinnvoll.
7. Was kostet ein Case Management für mich als betroffene Person?

In vielen Fällen werden die Kosten übernommen von:

  • Pensionskasse
  • Invalidenversicherung (IV)
  • Unfallversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Krankentaggeldversicherung
  • Arbeitgeber:innen.

Welche Stelle in welchem Umfang Kosten übernimmt, hängt u.a. davon ab:

  • wer das Case Management initiiert
  • wer von der Dienstleistung konkret profitiert.

Nach dem Erstgespräch klären wir die Finanzierungsmöglichkeiten und können einen groben Kostenrahmen definieren.

Bei einer Initiierung durch die PKRück werden die Kosten von dieser Versicherung getragen.

8. Wie geht Reha Schmiede mit Datenschutz um?

Für uns gilt das Prinzip des informationellen Selbstbestimmungsrechts:

  • Sie bestimmen, welche Daten wann an wen weitergegeben werden.
  • Wo immer möglich, werden Informationen gemeinsam mit Ihnen transparent gemacht.
  • Nimmt der:die Case Manager:in Kontakt zu Dritten auf, informiert er:sie Sie vorgängig über das Vorgehen und nachträglich über die Ergebnisse.

Führt der Datenschutz zu einem unlösbaren Interessenkonflikt, sucht der:die Case Manager:in gemeinsam mit Ihnen eine Lösung. Ist dies nicht möglich, kann das Mandat niedergelegt werden.

9. Wessen Interessen vertreten die Case Manager:innen der Reha Schmiede?

Direkte Auftraggeber:innen sind die Klient:innen. Versicherungen und Arbeitgeber:innen gelten als Leistungszahler:innen.
Wir arbeiten nach dem Advocacy-Ansatz:

  • Die Interessen der Klient:innen stehen im Zentrum.
  • Bei Interessenkonflikten wird eine für alle tragbare Lösung gesucht.
  • Gelingt das nicht, kann der:die Case Manager:in das Mandat niederlegen.
10. Wie stellt Reha Schmiede die Qualität sicher?
  • aktive Mitgliedschaft im Netzwerk Case Management Schweiz
  • Case Manager:innen sind teilweise Mitglied in weiteren Berufsverbänden wie BSO
 (Berufsverband für Coaching, Supervision und Organisationsberatung)
 oder anderen.
  • laufende interne Weiterbildungen
  • Intervision, Fachberatung und bei Bedarf Supervision.

So stellen wir eine hohe und aktuelle Dienstleistungsqualität sicher.

11. Über welches Netzwerk verfügt Reha Schmiede?

Reha Schmiede ist im Bereich Case Management ein bekannter und anerkannter Anbieter. Viele Versicherungen und weitere Partner:innen vertrauen auf unsere Arbeit. 

Wir verfügen über ein breites Netzwerk von Fachpersonen unterschiedlicher Disziplinen, z.B.:

  • Anwält:innen
  • Mediziner:innen
  • Therapeut:innen
  • Unternehmen und Arbeitgebende.

Diese können bei Bedarf beigezogen werden, um spezifische Fragestellungen zu klären.

12. Welche Kompetenzen hat Reha Schmiede in der Arbeit mit psychisch beeinträchtigten Menschen?

Psychische Beeinträchtigungen sind heute ein zentrales Thema. Rund die Hälfte der IV-Neuberentungen steht in Zusammenhang mit psychischen Ursachen (z.B. Burnout, Depression). 

Reha Schmiede hat sich hierzu ein spezifisches Know-how und ein eigenes Konzept erarbeitet, um auch in anspruchsvollen Situationen möglichst gute Ergebnisse zu erzielen. Wichtige Bausteine sind:

  • interdisziplinäre Intervisionen
  • Fachberatungen
  • spezifische Beratungsinstrumente und -werkzeuge.
13. Wann wird ein Fall abgeschlossen?

Ein Fallabschluss ist möglich:

  • auf Wunsch der betroffenen Person
  • auf Wunsch der Leistungszahler:innen (z.B. wenn kein zusätzlicher Mehrwert mehr erwartet werden kann)
  • wenn Ziele erreicht oder klar verfehlt wurden und keine weiteren sinnvollen Schritte bestehen.

Während der Zusammenarbeit sorgen wir für Transparenz, z.B. durch:

  • Massnahmenpläne
  • Kostenvoranschläge
  • regelmässige Standortbestimmungen.
14. Was passiert, wenn in meinem Fall bereits andere Case Manager:innen beteiligt sind?

Häufig sind bereits Case Manager:innen von IV-Stellen, Versicherungen oder Arbeitgeber:innen involviert. In solchen Fällen:

  • klären wir Zuständigkeiten und Rollen
  • vermeiden Doppelspurigkeiten
  • stimmen die Zusammenarbeit ab, damit ein schlankes und zielorientiertes Vorgehen möglich ist.
15. Wie kann ich Kontakt zu Reha Schmiede aufnehmen?

Telefon: 079 130 99 99

Mail: info@rehaschmiede.ch

Gerne vereinbaren wir mit Ihnen ein kostenloses telefonisches Infogespräch oder ein Erstgespräch > Link zu Buchungstool.

Können wir Ihnen behilflich sein?

Benötigen Sie Hilfe beim Case Management?
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Martin Bertsch

Martin Bertsch

Coach & Case Manager